Faktoreinsatz Beispiel Essay

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Geschichtliche Einordnung

2. Der Produktionsfaktoren-Ansatz
2.1. Die Elementarfaktoren
2.1.1. Die menschliche Arbeitskraft
2.1.2. Die Betriebsmittel
2.1.3. Die Werkstoffe
2.2. Die dispositiven Faktoren
2.2.1. Originärer Faktor: Die Geschäfts- und Betriebsleitung
2.2.2. Derivativer Faktor: Die Planung, Organisation und Kontrolle

3. Kritik und Bedeutung für das Personalmanagement

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung Benennung

Abbildung 1 Das System der betrieblichen Produktionsfaktoren

Abbildung 2 Management – Kreis

1. Geschichtliche Einordnung

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg entfachte eine lange politische Debatte über die Vorzüge eines landwirtschaftlichen bzw. marktwirtschaftlichen Wirtschaftssystems, aufgrund derer schließlich die „Soziale Marktwirtschaft“ im westlichen Teil Deutschlands eingeführt wurde. Dadurch wurde auch 1948 auf einer Fachtagung eine wissenschaftliche Diskussion um die zukünftige Ausrichtung der deutschen Betriebswirtschaftslehre entfacht.

Hier stand die Betriebswirtschaftslehre als „Wirtschaftlichkeitslehre der Unternehmung“ im Gegensatz zu einer „die Sach- und Sozialwelt des Unternehmens in gleicher Weise umfassenden Lehre“. Der Meinungsstreit um das „richtige“ Forschungskonzept wird im Grunde genommen noch heute geführt. Auf der einen Seite stehen die Anhänger einer erwerbswirtschaftlich ausgerichteten, an Effizienz und Rentabilität orientierten Betriebswirtschaftslehre, auf der anderen Seite die sozialwissenschaftlich geprägten Fachvertreter, die den Betrieb als spannungsreiches soziales Konstrukt begreifen, das größtenteils unter verhaltenswissenschaftlichen, soziologischen und psychologischen Aspekten zu untersuchen ist.[1] Einer der wichtigsten Ansätze in diesem Bereich ist der produktivitätsorientierte Ansatz von Erich Gutenberg.

Erich Gutenberg (1897-1984) kann auch heute noch als wichtigster Fachvertreter bezeichnet werden, den die Betriebswirtschaftslehre nach dem Zweiten Weltkrieg hervorgebracht hat. Gutenbergs Lehrwerk erreichte hohe Auflagen und prägte das ökonomische Denken einer ganzen Generation von Studenten der Betriebswirtschaftslehre.

Gutenbergs System stellt nicht, wie bei manch anderen seiner Zeit, den Menschen, sondern den Kombinationsprozess der Produktionsfaktoren, d. h. die Produktivitätsbeziehung zwischen Faktoreinsatz (Input) und Faktorertrag (Output) in den Mittelpunkt. Gutenberg schreibt: „Bezeichnet man die Arbeitsleistung und die technischen Einrichtungen als Produktionsfaktoren und das Ergebnis der von diesen Produktionsfaktoren eingesetzten Mengen als Produktmengen, Ausbringung oder Ertrag, dann erhält man eine Beziehung zwischen dem Faktorertrag und dem Faktoreinsatz. Diese Beziehung ist eine Produktivitätsbeziehung, und zwar nicht irgendeine, sondern die betriebliche Produktivitätsbeziehung schlechthin… Diese theoretische Ausgangslage verlangt nun aber nach einer Ergänzung, und zwar insofern, als das Verhältnis zwischen Faktorertrag und Faktoreinsatz einerseits wieder auf eine andere Größe bezogen werden muss, denn ein Unternehmen produziert nicht nur, um zu produzieren: also hier, um zu demonstrieren, wie sich aus einem gegebenen Faktoreinsatz ein Maximum an Ertrag erzielen lässt.

Der Bezugspunkt, auf den die gesamte Produktivitätsbeziehung ihrerseits hin geordnet werden müsste, besteht offenbar in Zielsetzungen, die außerhalb der betrieblichen Prozesse als solcher liegen, ihr aber erst ihren Sinn geben.“[2]

2. Der Produktionsfaktoren – Ansatz

Der Produktionsfaktoren- Ansatz basiert im Wesentlichen auf dem Systementwurf von Gutenberg, welcher Betriebe als „System produktiver Faktoren„ interpretiert. Die hier verwendete Systematik dient der Untersuchung der Bestimmungsfaktoren, von denen die Ergiebigkeit der zur Leistungserstellung und Leistungsverwertung in einem nach langfristiger Gewinnmaximierung strebendem Unternehmen eingesetzten Produktionsfaktoren abhängt.[3]

Zu den produktiven Faktoren zählen menschliche Arbeitsleitung, Betriebsmittel und Werkstoffe, die so miteinander zu kombinieren sind, dass unter Produktivitätsgesichtspunkten ein optimales Verhältnis von Faktoreinsatz und Faktorertrag erzielt wird. Diese Kombination vollzieht sich nicht von selbst wie ein naturgesetzlicher Prozess, sondern ist das Ergebnis leitender, planender und organisierender Tätigkeit des Menschen. Man unterscheidet hierbei also zwei Arten menschlicher Arbeitsleistung: ausführende (vollziehende) Arbeit und leitende (dispositive) Arbeit. Leistung ist gleich der in einer bestimmten Zeiteinheit geleisteten Arbeit. Der Wirkungsgrad der Arbeit ist gleich dem Verhältnis zwischen hervorgebrachter und verbrauchter Arbeit.[4]

Da die gesamte Kombination der Produktionsfaktoren eine dispositive Arbeitsleistung darstellt, also ohne eine leitende Tätigkeit die übrigen Faktoren nicht zu sinnvollem wirtschaftlichen Einsatz gelangen können, ist es zweckmäßig, aus den Faktoren menschliche Arbeitskraft die dispositive Arbeit als selbständigen Produktionsfaktor auszugliedern.[5]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Das System der betrieblichen Produktionsfaktoren

2.1. Die Elementarfaktoren

2.1.1. Die menschliche Arbeitskraft

Wird die Frage gestellt, von welchen Faktoren die menschliche Arbeitsleistung im Betrieb bestimmt wird, lässt sich darauf eine klare Antwort geben: Von den Fähigkeiten und der Motivation, die ein Mensch für eine gewisse Arbeit mitbringt. Unter Fähigkeiten werden körperliche, geistige und seelische Anlagen eines Menschen verstanden, und zwar nach Maßgabe ihrer Entwicklung und Entfaltung zu einem bestimmten Zeitpunkt.[6] Es handelt sich also um seine körperliche Belastbarkeit, Geschicklichkeit und seine Fertigkeiten, sein Durchhaltevermögen, seine Intelligenz und seine Begabung. Die Arbeitsleistung wird dazu von der Stärke seines Antriebes, also seiner Motivation bestimmt, über die er verfügt. Geringe Motivation lässt gute Anlagen und Fähigkeiten nicht zu vollen Erscheinung kommen. Starke Motivation hingegen bringt mittlere Fähigkeiten zu ihrer vollen Entwicklung. Sie schafft eine positive Einstellung zur Arbeit, hält das Interesse wach, intensiviert Anstrengungen und mobilisiert so alle Kräfte, über die der Arbeitende verfügt. Überdurchschnittliche Leistungen werden immer dann erzielt, wenn sich große Fähigkeiten mit starken Impulsen verbinden. Leistungsfähigkeit sinkt, wenn die Fähigkeiten oder die Motivation nachlassen. Sie nimmt zu, wenn neue Impulse neue Kräfte schaffen oder neue Fähigkeiten zur Entwicklung kommen.

Der Produktionsfaktoren-Ansatz mit seinem Produktivitätsdenken ist geprägt durch die wissenschaftliche Betriebsführung von Taylor und dessen Scientific Management. Das Scientific Management beruht auf einer strikten Arbeitsteilung und der Optimierung der menschlichen Arbeitsleistung mit Hilfe von Zeit- und Bewegungs-studien. Dementsprechend lassen sich mit dem Produktionsfaktoren-Ansatz wesentliche Vergleiche zum homo economicus ziehen:

Taylor untersuchte als erster systematisch die Arbeitsprozesse mit Hilfe von naturwissenschaftlich orientierten Methoden, mit dem Ziel, die Produktivität menschlicher Arbeit zu steigern.[7] Man geht hierbei auch davon aus, dass Menschen vor allem durch monetäre Anreize motiviert werden und während ihre Arbeit ausschließlich ökonomische Vorteile anstreben.

Das Menschenbild des oben genannten homo economicus lässt sich folgendermaßen charakterisieren:

- Der Mensch ist zentral auf materielle und ökonomische Anreize gerichtet
- Der Mensch strebt nach größtmöglichem Gewinn und verfolgt nur sein eigenes Interesse
- Der Mensch ist passiv, manipulierbar und ohne Eigeninitiative
- Der Mensch ist in seinen Gefühlen und Entscheidungen irrational
Daraus abgeleitet lassen sich einige Annahmen des Scientific Managements und auch Gutenbergs zusammenfassen:
- Der Mensch ist ein mechanistischer Produktionsfaktor; er wird als Maschine gesehen und wird instrumentalisiert. Dadurch scheint sein Verhalten durch geeignete Maßnahmen lenkbar.
- Soziale Prozesse haben keine Bedeutung und werden mit technischen Arbeitsabläufen gleichgesetzt.
- Zentrale und einzige Motivation ist die finanzielle Entlohnung; daher wird die finanzielle Entlohnung direkt an die Arbeitsleistung gekoppelt.[8]

Allerdings räumt Gutenberg ein, dass der Faktor „menschliche Arbeit“ noch von weiteren Faktoren beeinflusst werden kann: „Die Leistungen, die ein Arbeitender zu vollbringen imstande ist, sind von einer Vielzahl von Faktoren abhängig:

- von Umständen, die in der Person des Arbeitenden liegen,
- von dem Verhältnis zwischen dem Arbeitenden als Arbeitssubjekt zu dem Objekt seiner Arbeit,
- von dem Leistungsbewusstsein, das die Arbeit in dem Arbeitendem selbst erzeugt,
- von dem Verhältnis des Arbeitenden zu seinen Arbeitsgenossen und
- von außerbetrieblichen, in den privaten Bereich des Arbeitenden fallenden Umständen.“[9]

2.1.2. Die Betriebsmittel

An die Frage nach den Bedingungen optimaler Ergiebigkeit menschlicher Arbeit im Betrieb schließt sich die Frage nach den Bedingungen optimaler Ergiebigkeit des zweiten Elementarfaktors, der Betriebsmittel, an. Was ist unter dem Begriff der Betriebsmittel zu verstehen und welche Voraussetzungen müssen für einen hohen Leistungsstand dieser erfüllt werden?

Unter Betriebsmitteln wird die gesamte technische Apparatur zusammengefasst, die ein Unternehmen benötigt, um Sachgüter oder Dienstleistungen bereitzustellen. Dazu gehören unter anderem Grundstücke, Gebäude, Maschinen und maschinelle Anlagen, innerbetriebliche Fördermittel, manuelles und maschinelles Werkzeug, Werkstatt- und Büroeinrichtung, alle Arbeitsgeräte, Verteilungsanlagen, sowie sämtliche Modelle und Muster, sowie Kraftfahrzeuge, solange sie dem Betriebszweck dienen. Die Leistungsfähigkeit oder der Wert der Betriebsmittel für ein bestimmtes Unternehmen hängt von ihrem technischen Leistungszustand und der besonderen Eignung für die unternehmerischen Zwecke ab.[10]

Drei Faktoren bestimmen allgemein und ohne Rücksicht auf besondere Verhältnisse eines Unternehmens die Leistungsfähigkeit der betrieblichen Apparatur:

- der Grad seiner Modernität
- der Abnutzungsgrad und
- der Zustand an Betriebsfähigkeit, in dem sich der Betriebsmittelbestand befindet[11]

2.1.3. Die Werkstoffe

Unter dem dritten Elementarfaktor „Werkstoffe“ werden hier alle Rohstoffe, Halb- und Fertigfabrikate zusammengefasst, die als Grundstoffe zur Herstellung von Erzeugnissen dienen. Der Faktor Wertstoff findet sich nur in Herstellungsbetrieben, nicht in Gewinnungs-, Veredelungs- und Dienstleistungsbetrieben.[12]

Werkstoffe beeinflussen die Produktivität und damit die Wirtschaftlichkeit der Produktion insofern, dass Unterschiede in ihrer Beschaffenheit, unterschiedlichen Werkstoffverbrauch und unterschiedlichen Einsatz der übrigen Produktionsfaktoren zur Folge haben können. Führen die Eigenschaften des Werkstoffes zu einem Minimum an Werkstoffverbrauch und an Einsatz der übrigen Produktionsfaktoren, ist das Optimum des dritten Elementarfaktors erreicht. Je mehr sich also der Werkstoffverbrauch diesem Optimum annähert, das in diesem Fall ein Minimum ist, umso günstiger ist der Werkstoffeinsatz.

Es gibt drei grundlegende Bedingungen, die dieses fertigungstechnische Optimum bestimmen:

- Das Werkstoffersparnis ist umso größer, je geringer der Unterschied zwischen eingesetzter Rohmenge und dem Fertiggewicht ist. Diese Differenz bezeichnet man als Werkstoff- oder Materialverlust. Der tolerierte Materialverlust kann durch bestimmte Materialanalysen oder durch zwischenbetrieblichen Erfahrungsaustausch verhältnismäßig genau ermittelt werden.
- Der Werkstoffverbrauch ist umso geringer, je häufiger von der Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, standardisiertes oder genormtes Material zu verwenden.
- Der Verbrauch und die Bearbeitung von Werkstoffen sind umso günstiger, je mehr die Werkstoffe den Anforderungen der Fertigung entsprechen. In diesem Sinne wird von werkstattgerechter Formgebung gesprochen.

[...]



[1] Vgl. Wöhe, G., Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (2002) S.59

[2] Vgl. Gutenberg, E., Betriebswirtschaftslehre als Wissenschaft, Kölner Universitätsrede, 2. Auflage

(1961) S.25 zitiert nach Wöhe, G., Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (2002)

S.59f.

[3] Vgl. Wöhe, G., Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (2002) S.80

[4] Vgl. Gutenberg, E., Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (1958) S.28

[5] Vgl. Gutenberg, E. Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Die Produktion, 23. Auflage

(1983) S.3

[6] Vgl. Gutenberg, E., Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (1958) S.57

[7] Vgl. Prof. Dr. Kirschten, Historische Ansätze und Motivationstheorien (2008) S.11

[8] Vgl. Hopfenbeck (1989) S.206, Das Menschenbild des homo economicus, zitiert nach Prof. Dr.

Kirschten, Historische Ansätze und Motivationstheorien (2008) S.11

[9] Vgl. Gutenberg, E., Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Die Produktion, 23. Auflage

(1983) S. 14

[10] Vgl. Gutenberg, E., Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Die Produktion, 23. Auflage (1983) S.71

[11] Vgl. Gutenberg, E., Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Die Produktion, 23. Auflage

(1983) S.71

[12] Vgl. Gutenberg, E., Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 1: Die Produktion, 23. Auflage

(1983) S.122

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Das Essay ist eine verhältnismäßig freie schriftliche Abhandlung einer bestimmten Frage, die literarischer oder wissenschaftlicher Art sein kann. Gefordert ist die kritische und auch subjektive Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Thema sollte einen aktuellen Bezug haben, bzw. von aktueller Relevanz sein. Aufgabe eines Essays ist nicht nur den Leser zu einer Fragestellung zu informieren, sondern vielmehr ihn zum Nachdenken anzuregen und ihn anzuleiten auf einen Standpunkt oder Sachverhalt einen anderen Blick zu werfen. Dazu soll das Essay nicht zu lang und von einer gewissen Leichtigkeit getragen sein. Es gibt Essays, die:

  • ein bestimmtes Problem lösen.
  • über einen Sachverhalt urteilen bzw. richten.
  • eine bekannte Meinung zu einem Sachverhalt einer kritischen Prüfung unterziehen.

1. Wichtige Eigenschaften eines Essays

  • In der Regel zwischen 5 bis 8 Seiten lang.
  • Folgt einem klaren roten Faden und hat eine nachvollziehbare, gradlinige Argumentation.
  • Präzise und knapp formuliert.
  • Subjektive Meinung ist  – wie bei einer Stellungnahme – enthalten.
  • Details können enthalten sein, sofern sie der Argumentationslinie zuträglich sind. Wichtiges sollte von Unwichtigem getrennt werden.
  • Fußnoten sind nicht üblich, Quellen müssen nicht im Text benannt werden, am Ende des Essays steht ein Literatur-Verzeichnis. Eure eigenen Gedanken und die von anderen Autoren sollten deutlich als solche zu erkennen sein.
  • Es geht NICHT darum eine Thematik oder Fragestellung zu BESCHREIBEN, sondern zu DISKUTIEREN. Dazu müsst ihr euch vor dem Schreiben schon intensiver mit dem Thema auseinandergesetzt haben.
  • Auch das Essay sollte entlang der klassischen Gliederungsbestandteile verlaufen: Einleitung, Hauptteil, Schluss.

Der Essay: Texte und Materialien für den Unterricht *

2. Das solltet ihr beim Schreiben beachten

Angenommen, ihr habt zu eurem Thema 15 interessante Bücher und Aufsätze gefunden und habt am Ende ca. 7 Erscheinungen in der näheren Auswahl. Es ist zwar etwas Arbeit, aber eine perfekte Vorbereitung für euer Essay, wenn ihr im ersten Schritt Abstracts von den wichtigsten Büchern macht. Auf diese Weise habt ihr einen besseren Überblick über die verschiedenen Standpunkte und Informationen, die euren Standpunkt im Essay beeinflussen und begründen.

Erstellt euch ein Konzept, damit ihr nicht am Ende ganz woanders landet als ihr ursprünglich wolltet. Denkt daran, welche Texte euch zum Lesen animieren und welche euch langweilen. Die Einleitung ist sehr wichtig, denn sie zieht die Leser in den Text oder hält sie davon ab, weiterzulesen.

Lest einige Essays um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie diese Textsorte auf euch wirkt und um euch stilistische Feinheiten abzuschauen. Ein sehr berühmter Essay-Schreiber aus vergangenen Zeiten ist Michel de Montaigne, dessen Texte sehr meinungsstark und unterhaltsam sind. Die Kindle-Version seiner Essay-Edition könnt ihr aktuell kostenlos herunterladen. Enzensberger, Adorno, Walter Benjamin oder Sibylle Berg sind auch sehr geschätzte Essay-Autoren.

3. Grundsätzliche stilistische Tipps

  • Vermeidet Füllwörter!
  • Vermeidet den Nominal-Stil und verwendet stattdessen Verben!
  • Sucht nach präzisen Ausdrücken, statt ausschweifenden Erklärungen.
  • Vermeidet einen zu trocken-wissenschaftlichen-aufgeblähten Stil.
  • Ihr könnt auch rhetorische Fragen nutzen, um den Leser stärker einzubinden.
  • Lasst euer Ergebnis gegenlesen und auf orthographische Fehler und inhaltliche Schwächen prüfen.

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